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El Salvador zeigt erneut seinen festen Willen, die Krypto-Adoption voranzutreiben. Das Land steht nicht still: Während es weiterhin seine nationale Bitcoin-Reserve (BTC) ausbaut, sucht es aktiv die Zusammenarbeit mit anderen Ländern der Region. Mit neuen Partnerschaften in Argentinien und Paraguay möchte El Salvador der Krypto-Adoption in Lateinamerika neuen Schwung verleihen.
Das kleine, aber ambitionierte El Salvador schrieb 2022 Geschichte, als es als erstes Land der Welt Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannte. Seitdem kauft es aktiv Bitcoin für seine nationale Reserve. Kürzlich wurde erneut eine beträchtliche Menge hinzugefügt, womit sich der Gesamtbestand nun auf 5.690 BTC beläuft – mit einem geschätzten Wert von rund 397 Millionen US-Dollar.
Trotzdem bleibt Präsident Nayib Bukele kritisch. In einem Interview mit dem TIME Magazine erklärte er, dass er gehofft hatte, die Bevölkerung würde schneller auf die Nutzung von Kryptowährungen umsteigen. Um diese Adoption zu beschleunigen, setzt das Land nun verstärkt auf regionale Zusammenarbeit.
Juan Carlos Reyes, Vorsitzender der Nationalen Kommission für digitale Vermögenswerte El Salvadors (CNAD), und Roberto Silva, Präsident der Nationalen Wertpapierkommission Argentiniens (CNV), haben kürzlich ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Ziel ist es, Wissen zu teilen und die internationale Expansion regulierter Kryptounternehmen zu fördern. In Argentinien wächst das Interesse an digitalen Vermögenswerten, nicht zuletzt wegen wirtschaftlicher Unsicherheit und hoher Inflation.
Paraguay schließt sich dieser aufstrebenden regionalen Krypto-Koalition an. Gemeinsam mit der paraguayischen Aufsichtsbehörde Secretaría de Prevención de Lavado de Dinero o Bienes (SEPRELAD) arbeitet El Salvador an einer Zusammenarbeit, die auf technischen Wissensaustausch und eine strengere Überwachung von Anbietern digitaler Vermögenswerte abzielt. Dabei geht es unter anderem um den Austausch von Erkenntnissen zur Blockchain-Analyse, Risikobewertung und der Nachverfolgung digitaler Geldflüsse.
Laut Juan Carlos Reyes geht es bei diesen Kooperationen nicht nur um die Förderung von Innovation, sondern vor allem auch um die Sicherung der finanziellen Integrität, da die digitale Wirtschaft zunehmend grenzüberschreitend agiert.
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