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Das börsennotierte Technologieunternehmen Bitplanet, aktiv am südkoreanischen Kosdaq, hat bekanntgegeben, Bitcoin als primären Reservewert zu übernehmen. Geplant ist, jeden Tag Bitcoin zu kaufen. Damit ist Bitplanet das erste börsennotierte koreanische Unternehmen, das täglich Bitcoin in seine Bilanz aufnimmt.
Laut der offiziellen Erklärung hält Bitplanet inzwischen 92,67 Bitcoin, mit einem Gesamtwert von etwa 15,6 Milliarden koreanischen Won, umgerechnet rund 11,3 Millionen Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei rund 169 Millionen Won pro Bitcoin.
Mit dieser Investition setzt das Unternehmen bewusst auf eine langfristige Strategie, die einem wachsenden Trend unter internationalen Unternehmen entspricht: Bitcoin in die Unternehmensreserven aufzunehmen.
Die Initiative von Bitplanet folgt kurz auf einen ähnlichen Schritt von SGA, einem weiteren Unternehmen am Kosdaq, das zuvor Unterstützung vom Krypto-Investor Sora Ventures erhalten hatte.
Diese Investmentgesellschaft spielt in Asien eine zunehmend wichtige Rolle, indem sie Unternehmen beim Übergang zu digitalen Assets begleitet. Auch in Japan und Thailand werden Firmen wie Metaplanet und DV8 von Sora Ventures dabei unterstützt, Bitcoin in ihre Finanzstrategie aufzunehmen.
Nach Einschätzung von Analysten spiegelt diese Entwicklung einen breiteren Wandel in der Unternehmenswelt wider. Immer mehr Firmen sehen in Bitcoin einen Inflationsschutz, eine wertbeständige Reserve und eine Möglichkeit, ihr Portfolio zu diversifizieren.
Mit täglichen Bitcoin-Käufen will Bitplanet nach eigenen Angaben schrittweise eine stabile Position aufbauen und zugleich das Risiko von Preisschwankungen streuen. Das erscheint sinnvoll, denn der Bitcoin Kurs kann ziemlich volatil sein.
Mit den täglichen Käufen reiht sich Bitplanet in eine wachsende Gruppe von Unternehmen ein, die ihre Reserven in Bitcoin parken. Nach Zahlen von BitcoinTreasuries handelt es sich inzwischen um 206 börsennotierte Firmen, die Bitcoin halten.

Darüber hinaus soll es 68 private Unternehmen geben, die Bitcoin in ihrer Bilanz führen. Vermutlich sind es deutlich mehr, da private Firmen derartige Angaben nicht veröffentlichen müssen.
Weltweit dürften noch weit mehr Unternehmer einen Teil ihrer Unternehmensreserven in die digitale Währung verlagert haben. Nun kommt auf dem koreanischen Aktienmarkt also ein weiteres Unternehmen hinzu, das täglich mindestens eine Coin kauft.
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