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Stress auf den globalen Anleihemärkten beginnt auch Risikoinvestitionen zu erreichen, wobei Bitcoin laut Decrypt als potenzieller Gewinner hervorgeht. Durch steigende Zinsen in Japan häufen sich die Verluste der Anleiheinhaber, was dazu führen könnte, dass der Markt eine defensive Haltung einnimmt.
Laut The Kobeissi Letter verliert der Markt zunehmend das Vertrauen in Staatsanleihen, weil sie den Staatsfinanzen von Ländern wie Japan und den Vereinigten Staaten misstrauen.
In Japan hat das Schulden-Einkommens-Verhältnis auf 235 Prozent zugenommen. Üblicherweise ist das zu hoch, um sich überhaupt noch davon erholen zu können für Regierungen.
Früher wurden Staatsanleihen als eine risikolose Möglichkeit betrachtet, dein Kapital für einen längeren Zeitraum zu parken. Beispielsweise für 30 Jahre in japanischen Staatsanleihen.
Inzwischen beginnt dieser Ruf von „risikofrei“ ein wenig zu bröckeln, wegen des erhöhten Risikos der Inflation durch die schlampige finanzielle Haushaltsführung von Regierungen.
„Die Realität ist, dass die Liquidität im globalen Markt für Staatsanleihen auf einem absoluten Tiefpunkt steht, und unter das Niveau von 2008 gefallen ist. Das ist genau der Grund, warum Bitcoin und Gold zu Rekordpreisen aufsteigen,“ so The Kobeissi Letter.
Darin ist The Kobeissi Letter nicht allein. „Die Flucht zu harten Vermögenswerten ist spürbar,“ sagt der ehemalige BlackRock-Direktor und XBTO CIO Javier Rodriguez-Alarcón in Gespräch mit Decrypt.
Damit meint Rodriguez-Alarcón natürlich finanzielle Vermögenswerte, die die Regierung nicht nachdrucken kann. Die Knappheit von Bitcoin ist attraktiv in einem potenziellen Szenario, in dem Regierungen immer mehr Schulden machen müssen, um die Wirtschaft am Laufen zu halten und ihre Haushalte zu schließen.
Zurzeit ist die digitale Währung gerade mit einem Rückgang beschäftigt, nachdem der Bitcoin-Kurs um über 5% von dem Rekord von 123.300 Dollar, der am 14. Juli erreicht wurde, gefallen ist. Dabei wurden 300 Millionen Dollar an Longpositionen liquidiert.
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