Für Changpeng ‚CZ‘ Zhao sind die Tage als Chef der Krypto-Börse Binance gezählt. Der Milliardär widmet sich nun anderen Projekten, wie seinem eigenen Investmentfonds YZi Labs. Dieser Fonds steht möglicherweise vor einer bedeutenden strategischen Wende, die Investoren die Chance bietet, direkt von CZs eigenen Investitionen zu profitieren.
Milliardenfonds von CZ könnte für Investoren geöffnet werden
YZi Labs, der persönliche Investmentfonds von CZ, verwaltet mittlerweile mehr als 10 Milliarden Dollar. Bisher stammte dieses Kapital hauptsächlich von Zhao selbst und einer kleinen Gruppe von Insidern bei Binance. Aufgrund des wachsenden Interesses externer Parteien prüft der Fonds nun, ob er sich in Zukunft auch für externe Investoren öffnen könnte.
Ella Zhang, die Leiterin von YZi Labs, bestätigt die Überlegungen gegenüber der Financial Times. Ihrer Aussage nach „gibt es immer großes Interesse von außen“. Allerdings sei der Fonds noch nicht bereit dafür. Sie fügt jedoch hinzu: „Letztendlich werden wir es in Betracht ziehen.“
Interessanterweise nahm YZi Labs im Jahr 2022 bereits 300 Millionen Dollar an externem Kapital an, von dem ein Teil später zurückgezahlt wurde. Der Grund dafür war, dass der Fonds bereits genügend Mittel verwaltete.
YZi Labs wurde gegründet, um Kapital in verschiedene Blockchain-Projekte zu investieren. Dies reicht von dezentralisierten Apps (dApps) bis hin zur Blockchain-Infrastruktur. Darüber hinaus verlagert sich der Fokus zunehmend auf die Schnittstelle zwischen künstlicher Intelligenz (KI) und Web3, der neuen dezentralisierten Form des Internets.
CZ beteiligt sich an DeFi-Konkurrenten von Hyperliquid
Eine kürzliche und bemerkenswerte Investition des Fonds ist die schnell wachsende dezentralisierte Finanzplattform (DeFi) Aster (APX), errichtet auf der BNB Chain. Am 17. September wurde der Token eingeführt, mit großem Erfolg. Die digitale Währung stieg um 1.880 Prozent und erreichte am vergangenen Sonntag ein neues Allzeithoch von 1,96 Dollar.
Aster ist ein direkter Konkurrent des äußerst beliebten Hyperliquid (HYPE). Beide Projekte konzentrieren sich auf den Handel mit dezentralisierten Derivaten. Das bedeutet, dass Händler auf zukünftige Kryptopreise über Verträge wie Futures und Perpetuals spekulieren können. Im Gegensatz zu traditionellen Börsen gibt es keine zentrale Aufsichtsbehörde. Nutzer behalten daher die volle Kontrolle über ihre Guthaben.
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