Früher dieses Jahr gab es einen riesigen Hype um börsennotierte Unternehmen, die eine Krypto-Reserve anlegten. Jetzt kommt laut Coinbase das Ende der ‚easy money‘ Ära für diese Unternehmen. Sie müssen jetzt wirklich miteinander kämpfen, um das Geld der Investoren zu verdienen, und laut der Börsenplattform könnte das die Kryptokurse steigen lassen.
Der Kampf hat begonnen
„Die Tage des leichten Geldes und einer garantierten Prämie für den mNAV sind vorbei,“ so Coinbase‘ Leiter der Forschung David Duong und Forscher Colin Basco in einem Bericht am Mittwoch.
Hier steht mNAV für Multiple of Net Asset Value. Das ist der Mehrwert des Aktienkurses im Vergleich zum Wert der Vermögenswerte, die das Unternehmen besitzt. Angenommen, ein Unternehmen ist an der Börse 231.000 Dollar wert, während der aktuelle Bitcoin-Kurs bei 115.500 Dollar liegt, dann würde das einen mNAV von 2,0 ergeben.
Derzeit ändert sich jedoch das Klima und es wird zunehmend schwieriger für solche Unternehmen, erfolgreich zu sein. Wo sie zuvor einfach die Strategie von Strategy kopieren konnten, müssen sie jetzt um Kapital kämpfen.
„Erfolg hängt jetzt viel mehr von Ausführung, Unterscheidungsvermögen und Timing ab,“ so Coinbase.
Zinssenkungen geben Krypto Luft
Coinbase erwartet, dass die US-Zentralbank den Zins diesen Monat und im Oktober jeweils um 0,25 Prozentpunkte senkt. Das würde dem Kryptomarkt zu Beginn des vierten Quartals zusätzliche Unterstützung geben.
Bitcoin könnte davon profitieren, sagen die Forscher, auch wegen der steigenden US-Inflation: Im August stieg diese um 0,4 Prozent auf 2,9 Prozent auf Jahresbasis.
„Mit dem vierten Quartal in Sicht bleiben wir positiv über die Kryptomärkte,“ schließen die Analysten. „Wir rechnen mit starker Liquidität, einem günstigen makroökonomischen Klima und ermutigenden Schritten der Regulierungsbehörden.“
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