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Die US-Kryptobörse Coinbase hat erneut ein profitables Quartal verbucht. Im dritten Quartal schrieb Coinbase einen Gewinn von 432,6 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 1,9 Milliarden US-Dollar. Am interessantesten: Coinbase kaufte im vergangenen Quartal Bitcoin im Wert von fast 300 Millionen US-Dollar.
In einer Erklärung auf X schrieb Brian Armstrong nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen: „Coinbase setzt auf Bitcoin. Unsere Bestände sind im Q3 um 2.772 BTC gestiegen. Und wir werden noch mehr kaufen.“
Irgendwie ist es natürlich ungewöhnlich, wenn eine Börsenplattform den Vermögenswert kauft, dessen Handel sie selbst ermöglicht. Das wäre in etwa so, als würde eine Aktienplattform auch Aktien von Apple und Google erwerben.
Für Bitcoin ist es allerdings keineswegs schlecht, wenn Unternehmen dieser Art auch ihr Bekenntnis zu dem Vermögenswert zeigen. Gerade jetzt, da es beim Kurs etwas schlechter läuft, kann Bitcoin jede Unterstützung gebrauchen.
Andererseits ließe sich argumentieren, dass es nur logisch ist. Der Erfolg von Coinbase hängt natürlich ebenfalls von Bitcoin ab. Indem das Unternehmen einen Teil des Gewinns in die digitale Währung investiert, treibt es den Bitcoin-Kurs direkt an und sorgt womöglich für zusätzliches Interesse an dem Vermögenswert.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz von Coinbase um 55 Prozent auf 1,9 Milliarden US-Dollar gestiegen. Getrieben wurde dieser Wert vor allem durch ein enormes Transaktionsvolumen von 1,05 Milliarden US-Dollar.
Außerdem trugen Abonnements ebenfalls kräftig zum Umsatz des Unternehmens bei, wozu auch Stablecoins und Blockchain-Belohnungen zählen. Diese Erlöse stiegen gegenüber dem dritten Quartal 2024 um 34,3 Prozent auf 746,7 Millionen US-Dollar.
Die Aktie reagiert vorerst positiv auf die Ergebnisse von Coinbase. Während sie während der regulären Handelszeiten um 5,8 Prozent nachgab, legte sie nachbörslich nach der Veröffentlichung der Zahlen um 2,84 Prozent zu.
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