Newsbit
Im Store ansehen
Ansehen

Bitcoin (BTC) gilt derzeit als äußerst schwer zu knacken. Die rasante Entwicklung von Quantencomputern könnte das jedoch künftig ändern.

Die Kryptobörse Coinbase fordert deshalb, das Netzwerk schon jetzt darauf vorzubereiten. Wer wartet, bis ein ausreichend leistungsfähiger Quantencomputer existiert, könnte aus Sicht des Unternehmens zu spät handeln.

Quantencomputer könnten Bitcoins Verschlüsselung knacken

Bitcoin nutzt unter anderem ECDSA und Schnorr für digitale Transaktionssignaturen. Eine Wallet erstellt dabei mit einem privaten Schlüssel eine Signatur. Anhand des öffentlichen Schlüssels kann das Netzwerk anschließend prüfen, ob die Transaktion gültig ist.

Mit heutigen Computern ist es praktisch unmöglich, aus einem öffentlichen Schlüssel den zugehörigen privaten Schlüssel zu ermitteln. Ein leistungsfähiger Quantencomputer könnte dazu künftig jedoch in der Lage sein.

Ein solcher Rechner wird als kryptografisch relevanter Quantencomputer (CRQC) bezeichnet. Forschern von Google zufolge könnte ein Quantencomputer, der solche Schutzmechanismen knacken kann, bereits um 2029 existieren.

Coinbase drängt auf frühzeitige Vorbereitung

Coinbase verwahrt nach eigenen Angaben rund fünf Prozent aller Bitcoin für Kunden. Dazu zählen auch Banken, Vermögensverwalter und Hedgefonds. Das Unternehmen fordert, schon jetzt quantensichere Schutzverfahren zu entwickeln.

Änderungen am Bitcoin-Protokoll und die Umstellung des gesamten Ökosystems könnten Jahre dauern, betont Coinbase. Die nötigen Arbeiten müssten deshalb lange vor der Verfügbarkeit eines CRQC erfolgen.

Ein möglicher Lösungsansatz ist die Post-Quanten-Kryptografie. Sie nutzt neue Verfahren zur Signierung von Transaktionen, die Angriffen mit Quantencomputern standhalten sollen.

Coinbase fordert schrittweise Umstellung

Coinbase plädiert für ein System, in dem Bitcoin unterschiedliche Sicherheitsverfahren unterstützt. So ließen sich künftig neue quantensichere Verfahren ergänzen, ohne das gesamte Netzwerk neu aufsetzen zu müssen.

Während der Übergangsphase könnten Wallets beispielsweise sowohl die bisherigen Sicherheitsverfahren als auch einen neuen Post-Quanten-Schlüssel nutzen. Nutzer könnten ihre Bitcoin damit bereits besser schützen, ohne dass alle gleichzeitig umsteigen müssten.

Nach Ansicht von Coinbase muss die Technologie auch für große Kryptobörsen und andere Anbieter geeignet sein, die Bitcoin für Kunden verwahren. Dabei spielt unter anderem die Mehrparteienberechnung (MPC) eine Rolle, bei der mehrere Beteiligte gemeinsam private Schlüssel absichern.

Partnerinhalt

Schon deine 15 XRP als Willkommensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
bitvavo-mark-and-logo-grey

Charles Schwab

Charles Schwab bietet 40 Millionen Kunden Handel mit Bitcoin und Ethereum an

Charles Schwab
Bitcoin auf der Straße, Gebäude
Bitcoin-Entwickler zieht Parallelen zwischen Lightning Network und Betrugsfall
Mehr Bitcoin news

Meistgelesen

Kapitol in Washington, USA
Ripple, Nasdaq
ripple xrp