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Der Bitcoin (BTC) Kurs bewegt sich schon eine Weile seitwärts um die 118.000 Dollar, aber laut Coinbase-Chef Brian Armstrong ist das nur Rauschen auf lange Sicht.
In einer kürzlichen Videobotschaft bezeichnet er Bitcoin sogar als „die beste Form von Geld, die jemals erschaffen wurde“. Und das hat seiner Meinung nach wenig mit dem Kurs zu tun.
Für Armstrong dreht sich Bitcoin nicht um kurzfristige Gewinne oder Marktwahnsinn. Es geht ihm um die Prinzipien. BTC ist in seinen Augen eine radikale Alternative zum aktuellen Finanzsystem. Ein System, das nicht von Zentralbanken, Politikern oder endloser Geldschöpfung abhängig ist.
„Niemand kann einfach zusätzliches Bitcoin herstellen,“ sagt Armstrong. „Die Knappheit ist in dem Code festgelegt.“ Das macht BTC seiner Meinung nach mächtiger als Gold. Denn während Gold physisch und unhandlich ist, ist Bitcoin überall digital verfügbar und vollständig transparent.
Armstrong weist auf die Philosophie hinter Bitcoin hin: die Österreichische Schule. Diese wirtschaftliche Strömung glaubt, dass echter Wert nicht von oben aufgezwungen werden sollte, sondern aus dem freien Markt entstehen muss. Bitcoin passt nahtlos dazu, sagt er. Keine zentrale Kontrolle, keine politische Einmischung — nur Knappheit und Nachfrage.
Der Erfinder von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, verstand das laut Armstrong wie kein anderer. „Er baute etwas, das rein ist. Etwas, das sich den Launen von Regierungen und Zentralbanken entzieht.“
Obwohl Bitcoin in den letzten Jahren stark gewachsen ist, ist es laut Armstrong noch lange nicht am Ziel. Der Gesamtwert von BTC liegt jetzt bei etwa 2,35 Billionen Dollar. Das klingt beeindruckend, aber Gold ist mit über 22 Billionen Dollar immer noch fast zehnmal so groß.
Wenn Bitcoin jemals denselben Marktwert wie Gold erreicht, könnte der BTC Kurs schätzungsweise auf 1,12 Millionen Dollar steigen. „Das mag jetzt wie Zukunftsmusik klingen,“ sagt Armstrong, „aber wenn man betrachtet, was Bitcoin repräsentiert, ist es gar nicht so abwegig.“
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