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Bei Bitcoin (BTC) deutet sich eine größere Kursbewegung an. Die Volatilität nimmt spürbar ab, und das Chartbild lässt einen baldigen Ausbruch erwarten. Offen bleibt, in welche Richtung.
Im Tageschart von Bitcoin liegen die Bollinger-Bänder so eng beieinander wie nur selten in den vergangenen zweieinhalb Jahren.
Die Bollinger-Bänder verlaufen oberhalb und unterhalb des durchschnittlichen Kurses der vergangenen 20 Tage. Bei stärkeren Kursschwankungen vergrößert sich ihr Abstand. Verengen sich die Bänder, sprechen Trader von einem Squeeze.
Diese Verengung vollzog sich rasant. Nach Angaben von Axel Adler Jr., Analyst bei CryptoQuant, schrumpfte der Abstand zwischen den Bändern vom 6. bis zum 13. Oktober von 11,6 auf 4,9 Prozent des Durchschnittskurses.
Damit hat sich der Abstand innerhalb einer Woche mehr als halbiert. Adler warnt allerdings davor, aus den engen Bändern auf die Richtung oder den Zeitpunkt eines Ausbruchs zu schließen.
Der Optionsmarkt zeigt ein ähnliches Bild. Der DVOL-Index der Optionsbörse Deribit liegt bei rund 36 Punkten. Anfang Oktober lag er laut CryptoQuant niedriger als an 95 Prozent aller Tage seit März 2021.

Der DVOL ist das Bitcoin-Pendant zum VIX, dem bekannten Angstbarometer der Wall Street. Aus den Optionspreisen leitet der Index ab, wie stark die Händler in den kommenden 30 Tagen schwankende Kurse erwarten. Je niedriger der Wert, desto ruhiger schätzt der Markt die weitere Entwicklung ein.
Ein Wert von 36 entspricht einer erwarteten Kursschwankung von etwa zehn Prozent innerhalb eines Monats – für Bitcoin ein vergleichsweise ruhiger Ausblick.
Die abnehmende Volatilität zeigt sich bei Bitcoin in immer niedrigeren Hochs. Gleichzeitig verteidigen die Käufer die Unterstützung bei rund 81.000 Dollar weiterhin erfolgreich.

Im Chart sind auf diesem Niveau zahlreiche untere Kerzendochte zu erkennen. Sie zeigen, dass Käufer bei Kursrückgängen unter diese Marke sehr schnell zugreifen. Auch gestern war das wieder der Fall.
Ein absteigendes Dreieck wird zwar häufiger nach unten aufgelöst, doch es gibt auch gute Argumente für einen Ausbruch nach oben. So ist der Trend seit zwei Monaten klar aufwärtsgerichtet, und Bitcoin hält sich über der 50-Tage-Linie.
Hinzu kommt eine versteckte bullische Divergenz: Der Kurs bildet ein höheres Tief, während der Momentumindikator RSI ein tieferes Tief markiert. Trader werten dies als Hinweis darauf, dass der Aufwärtstrend noch nicht erschöpft ist.

Erst bei einem Bruch der Marke von 80.000 Dollar wäre mit einer größeren Korrektur zu rechnen. Auf der Oberseite ist derzeit die Marke von 84.000 Dollar entscheidend.
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