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Bitcoin fiel gestern Abend unter die Marke von 95.000 US-Dollar und sendete damit ein klares Signal der Bären. Bei diesem Kursniveau zeigten die Bullen jedoch erneut Stärke. Es ist bemerkenswert, wie viel Unterstützung Bitcoin während Korrekturen in diesem Bullenmarkt erfährt.
Die folgende Bitcoin-Grafik zeigt mehrere entscheidende Unterstützungsniveaus für die Kryptowährung. Diese basieren auf dem 8-, 13- und 21-tägigen exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) der Kurse.
Warum sind diese gleitenden Durchschnitte relevant? Sie basieren auf der bekannten Fibonacci-Sequenz, die viele Trader für ihre Analysen nutzen. In dieser Reihe ergibt sich jede Zahl aus der Summe der beiden vorherigen:
8 = 3 + 5
13 = 5 + 8
21 = 8 + 13

Technische Analysten verwenden diese Fibonacci-Werte, da sie oft als Reaktionspunkte im Markt dienen.
Aktuell befindet sich eine wichtige Unterstützung bei etwa 95.500 US-Dollar, dem Niveau des 21-tägigen exponentiellen gleitenden Durchschnitts (21-EMA). Bisher hat Bitcoin dieses Niveau nicht nachhaltig unterschritten.

Interessanterweise liegt dieser 21-EMA nahe dem Fibonacci-Level von 0,236. Dieses Niveau repräsentiert eine Korrektur von 23,6 % der letzten Aufwärtsbewegung von 66.930 auf 103.767 US-Dollar – ein potenzieller Unterstützungsbereich.
Technische Analysen sind keine exakte Wissenschaft, sondern dienen lediglich dazu, mögliche Szenarien für den Bitcoin-Kurs zu skizzieren.
Eine weitere interessante Linie liegt derzeit beim 20-tägigen gleitenden Durchschnitt (SMA) der Kurse, der aktuell bei 91.198 US-Dollar liegt. Mit einem aktuellen Kurs von 96.755 US-Dollar ist Bitcoin noch über diesem Niveau. Relevant wird dieses Signal erst, wenn Bitcoin mindestens einen Tagesschlusskurs unter dieser Linie verzeichnet.

Eine Korrektur auf das Niveau von 83.000 bis 85.000 US-Dollar wäre jedoch keineswegs ungesund. In früheren Bullenmärkten hat Bitcoin solche Rücksetzer regelmäßig erlebt, um das Marktgeschehen zu stabilisieren.
Die starke Nachfrage von MicroStrategy und Bitcoin-ETFs in den USA scheint derzeit jedoch schwerere Korrekturen zu verhindern.
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