Der Bitcoin (BTC) Kurs bleibt weiterhin um neue Rekordhöhen schwanken, und Investoren hoffen auf eine verlängerte Bullenphase. Doch warnt ein bekannter Analyst, dass das Momentum schneller austrocknen könnte, als viele Anleger denken. Hat Bitcoin nur noch ein paar Monate, bevor der Höhepunkt erreicht wird?
Oktober als möglicher Höhepunkt für Bitcoin
Laut dem einflussreichen Krypto-Analysten Rekt Capital könnten wir bereits in der letzten Phase des aktuellen Zyklus sein. In einem kürzlichen Video weist er auf Ähnlichkeiten mit der vorherigen Bullenphase in 2020 hin. Damals erreichte Bitcoin seinen Höhepunkt etwa 550 Tage nach dem Halving, dem Zeitpunkt, zu dem die Belohnung für Miner halbiert wird. Wenn diese Timing wieder zutrifft, könnte das bedeuten, dass der Höhepunkt dieses Jahr bereits im Oktober liegt.
„Wir haben nur noch ein sehr kleines Stück Zeit und Preisexpansion übrig,“ sagt Rekt Capital. „Wenn sich die Geschichte wiederholt, könnte diese Bullenphase innerhalb von zwei bis drei Monaten bereits vorbei sein.“
Damit widerspricht er dem Optimismus vieler anderer Analysten und Investoren, die gerade auf einen verlängerten Zyklus bis 2026 hoffen. Laut Rekt Capital ist das Wunschdenken. „Viele Menschen verwerfen bewährte Prinzipien, aber man sollte gerade an Metriken festhalten, die sich bereits zuvor bewährt haben.“
Prognosen steigen bis zu 250.000 Dollar
Einige Analysten konzentrieren sich lieber auf breitere wirtschaftliche Indikatoren, wie die globale Geldmenge (M2). Krypto-Analyst Crypto Auris sieht in dieser Entwicklung einen Grund zu erwarten, dass der Bitcoin Kurs bei weiterem Wachstum der Geldmenge auf rund 170.000 Dollar steigen könnte.
Dennoch warnt Rekt, dass es gefährlich ist, sich von neuen Trends oder ‚emotionalen‘ Analysen mitreißen zu lassen. „Du willst nicht, dass emotionale Dinge dein Urteil trüben,“ sagt er.
Nicht alle Analysten teilen diese Ansicht. Geoff Kendrick, Leiter der digitalen Märkte bei Standard Chartered, sieht gerade, dass der Einfluss des Halvings auf den Markt abnimmt. Laut ihm sorgt der zunehmende Zustrom von institutionellem Geld dafür, dass sich Bitcoin anders verhält als in früheren Zyklen.
Standard Chartered rechnet mit einem Kurs von 200.000 Dollar am Ende des Jahres, während BitMEX-Gründer Arthur Hayes noch optimistischer ist mit einer Erwartung von 250.000 Dollar.
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