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Immer mehr Unternehmen aus der Bitcoin-Branche setzen auf künstliche Intelligenz (KI). Dazu zählt auch Luxor Technology, ein Dienstleister für Bitcoin-Miner. Das US-Unternehmen hat 16 Millionen Dollar eingeworben, um sein Geschäft im KI-Markt auszubauen.

Bitcoin-Dienstleister Luxor baut KI-Geschäft aus

Wie Luxor am Dienstag mitteilte, führte CMT Digital die Finanzierungsrunde an. Auch die Mining-Hardwarehersteller Canaan und MicroBT beteiligten sich.

Das Geld soll in den Handel mit KI-Hardware und die Entwicklung von Kontrakten fließen, mit denen Unternehmen Preise für Rechenleistung im Voraus festschreiben können. Welcher Anteil der eingeworbenen Summe tatsächlich frisches Kapital ist, ließ Luxor offen.

Der Schritt folgt einem Branchentrend: Immer mehr Bitcoin-Miner nutzen ihre bestehende Infrastruktur für KI-Rechenzentren. Nach Zahlen von CoinShares hatten börsennotierte Mining-Unternehmen bis Ende März bereits Verträge im Wert von mehr als 70 Milliarden Dollar für KI und Hochleistungsrechnen abgeschlossen.

Doch nicht alle kehren dem Bitcoin-Mining den Rücken. Die börsennotierte NIP Group kündigte vergangene Woche an, ihre Mining-Kapazität um rund 48 Prozent ausbauen zu wollen. Damit rechnet das Unternehmen künftig mit einer Produktion von etwa 195 Bitcoin (BTC) pro Monat.

Mining-Standorte nicht ohne Weiteres für KI geeignet

Nach Einschätzung von Luxor-Chef Ethan Vera ist der Umstieg auf KI aufwendiger als häufig angenommen.

Luxor arbeitet mit Bitcoin-Minern zusammen, die insgesamt über Stromkapazitäten von knapp zwei Gigawatt verfügen. Eine Untersuchung von mehr als der Hälfte dieser Kapazitäten zeigt, dass die meisten Standorte über ausreichend Strom und Glasfaseranbindungen verfügen.

Für den Betrieb von KI-Systemen müssen allerdings häufig neue Rechenzentren gebaut werden.

Darüber hinaus konzentriert sich Luxor auf den Handel mit Kontrakten, über die sich Unternehmen gegen Preisschwankungen bei Rechenleistung absichern können.

Laut Sam Hallene, Investor bei CMT Digital, befindet sich dieser Markt noch in einer frühen Entwicklungsphase. Eine Herausforderung sei vor allem die mangelnde Preistransparenz bei KI-Hardware.

Um hier für mehr Transparenz zu sorgen, führte Luxor bereits im August einen Preisindex für KI-Server von Nvidia ein. Unternehmen können damit die Angebotspreise dieser Systeme täglich verfolgen.

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