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Bitcoin steuert auf das schlechteste erste Quartal seit acht Jahren zu. Seit Jahresbeginn ist der Kurs um über 22 Prozent gesunken, von etwa 87.700 Dollar auf Niveaus um 68.000 Dollar. Damit steht ein Quartalsverlust, ähnlich wie in früheren Bärenmarktphasen, wieder im Raum erneut im Raum.
Historische Daten zeigen, dass das erste Quartal häufig volatil ist. In sieben der letzten dreizehn Jahre schloss Bitcoin das Q1 negativ ab, mit 2018 als Tiefpunkt, als der Bitcoin Kurs fast 50 Prozent verlor. Auch in jüngeren Jahren, wie 2025 und 2020, endete das Quartal im Minus, wenn auch mit geringeren Verlusten.
Auffällig ist, dass Bitcoin erstmals sowohl im Januar als auch im Februar negativ abzuschließen droht. Im Januar betrug der Verlust über 10 Prozent, während Februar bisher mit mehr als 13 Prozent im Minus steht. Nur eine Erholung in Richtung 80.000 Dollar könnte dieses Szenario noch abwenden.
Zwei aufeinanderfolgende schwache erste Quartale traten historisch gesehen nur während deutlicher Bärenmärkte auf, wie 2018 und 2022. Das zeigt, wie außergewöhnlich der aktuelle Jahresbeginn ist, trotz der starken Leistungen, die Bitcoin in früheren Phasen des Zyklus gezeigt hat.
Dennoch sehen einige Analysten den jüngsten Rückgang vor allem als normale Korrektur und keinen strukturellen Bruch im langfristigen Trend. Marktexperten zufolge gehören starke Rückschläge zur zyklischen Natur von Bitcoin, besonders in einer Phase makroökonomischer Unsicherheit.
Historisch folgten auf schwache erste Quartale häufig stärkere Erholungsphasen im weiteren Jahresverlauf. Faktoren wie institutionelle Akzeptanz und die Dynamik rund um den Halvingszyklus bleiben laut Analysten wichtige Stützen für die langfristige Perspektive.
Vorläufig bleibt der Druck jedoch bestehen. Bitcoin verzeichnet bereits mehrere Wochen in Folge niedrigere Schlusskurse und verlor in den letzten 24 Stunden erneut an Boden. Solange eine überzeugende Erholung ausbleibt, besteht das Risiko, dass das erste Quartal 2026 als das schwächste seit der Bärenmarktphase 2018 in die Geschichte eingeht.
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