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Es scheint, als ob kein Tag vergeht, ohne dass Donald Trump den Kryptomarkt mit seinem Handelskrieg aufrüttelt. Heute hat der US-Präsident bekannt gegeben, wann die nächste Reihe von Einfuhrzöllen in Kraft tritt, was Bitcoin (BTC) einen weiteren Rückgang eingebracht hat. Glücklicherweise fällt der Schaden (vorerst) im Vergleich zu gestern eher gering aus.
Der Bitcoin-Kurs hat heute den ganzen Tag über über 86.000 $ gestanden, bis Trump wieder in den Schlagzeilen war. Bitcoin war sogar kurz davor, die 87.000 $ zu erreichen, doch dann bestätigte der Republikaner auf seinem eigenen Truth Social Account, dass am 4. März eine neue Reihe von Importzöllen in Kraft tritt.
Es handelt sich um die zuvor verschobenen Zölle von 25 Prozent auf Produkte aus Mexiko und Kanada. Und China bekommt ab diesem Tag noch einmal 10 % oben drauf. Trump präzisierte auch, dass der 2. April als Datum für die Vergeltungszölle bestehen bleibt.
Die Nachricht folgt auf ein Missverständnis von gestern, bei dem man dachte, dass die Zölle für Mexiko und Kanada erst im April in Kraft treten würden.
Bitcoin erlebte sofort einen Rückgang nach den Neuigkeiten und steht zum Zeitpunkt des Schreibens bei 85.300 $. Das sind fast 2 % weniger als vor 24 Stunden.

Gestern tauchte Trump auch schon in den Bitcoin-Nachrichten auf, mit der Ankündigung, dass er einen Einfuhrzoll von 25 % auf die Europäische Union erheben möchte. Das führte zu einer heftigen Reaktion auf den Kurs, mit einem starken Rückgang bis zum niedrigsten Niveau seit dem 11. November von etwa 82.000 $.
Es bleibt zu hoffen, dass Bitcoin diesmal über seinem Unterstützungsniveau von 85.000 $ standhalten kann.
Als Trump das Weiße Haus betrat, war die Krypto-Welt optimistisch über seine ehrgeizigen Pläne, die Industrie zu unterstützen. Doch in den letzten Wochen hat er mit seinen Importzöllen eher erheblichen Druck auf den Markt ausgeübt. Die steigenden Kosten werden letztlich natürlich an die Verbraucher weitergegeben, und so sorgt man sich um die Auswirkungen auf die Inflation. Dies könnte dazu führen, dass Zinssenkungen länger verzögert werden, obwohl diese der Markt eigentlich ankurbeln könnten.
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