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Wenn man dem beliebten Analysten Rekt Capital Glauben schenkt, steht Bitcoin kurz vor einem Ausbruch. In einer Veröffentlichung vom 24. September schreibt Rekt Capital, dass der Bitcoin-Kurs historisch gesehen zwischen 154 und 161 Tagen nach dem Halving aus seiner Re-Akkumulationsphase ausbrach.
Mittlerweile sind 157 Tage seit dem letzten Halving vergangen, und wir befinden uns somit in der von Rekt Capital berechneten Ausbruchszone. „Die Geschichte deutet darauf hin, dass es ‚Ausbruchszeit‘ für Bitcoin ist“, so Rekt Capital.
Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass sich Rekt Capital hierbei auf eine sehr kleine Anzahl von Beispielen stützt. Insofern kann man nicht sagen, dass es sich um eine goldene Regel oder ein Naturgesetz für Bitcoin handelt.
Letztendlich ist Bitcoin einfach von den Marktbedingungen abhängig, und wir können den Vierjahreszyklus nur als Leitfaden verwenden. Allerdings sind die Umstände in jedem Zyklus auch einzigartig.
Bitcoin hat seit seiner Entstehung beispielsweise noch nie eine weltweite Rezession erlebt. Dies könnte theoretisch nun passieren, was einen Zyklus plötzlich ganz anders aussehen lassen könnte.
Zum Glück bleibt auch Rekt Capital vorsichtig. Er gibt ebenfalls zu, dass sich die Geschichte nicht immer einfach kopieren lässt. Sollte Bitcoin dies jedoch in diesem Zyklus tun, „dann müsste Bitcoin in den nächsten Tagen aus seiner Re-Akkumulationsphase ausbrechen.“
Er geht auch auf den Monat September ein. Normalerweise ist der September ein schlechter Monat für Bitcoin, aber diesmal verzeichnete die digitale Währung die besten Erträge, die es jemals in diesem historisch roten Monat gab.

Bisher liegt Bitcoin im September bei einer Rendite von +9 %, womit das Ergebnis von +6 % aus dem Jahr 2016 deutlich übertroffen wird.
Dies zeigt, dass die Geschichte zwar als Leitfaden dienen kann, man sich aber nicht auf eine Wiederholung verlassen sollte. Jeder setzte im Vorfeld auf einen schlechten Monat, und wir begannen auch schwach, aber jetzt hat sich Bitcoin wieder erholt.
Aktuell scheint Bitcoin sich also zu erholen und von der Zinssenkung der US-Notenbank am vergangenen Mittwoch zu profitieren. Um jedoch wirklich durchzustarten, muss Bitcoin in Richtung seines alten Höchststands von 73.738 US-Dollar steigen.
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