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Der Kryptomarkt steht erneut unter Druck. Während die Angst unter Anlegern zunimmt, fließt viel Kapital aus Krypto-ETFs ab. Besonders Bitcoin-ETFs (BTC) waren von einem der größten Abflusswochen aller Zeiten betroffen. Auch bei anderen Krypto-ETFs sind deutliche Abflüsse zu beobachten.
US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche einen Abfluss von insgesamt 1,33 Milliarden Dollar. Damit handelt es sich um die zweithöchste Abflusswoche seit der Einführung dieser Fonds.
Bemerkenswert ist, dass die US-Märkte am Montag wegen Martin Luther King Day geschlossen waren, wodurch dieser Abfluss in einer verkürzten Handelswoche stattfand und somit besonders stark ausfällt.
Der Abfluss folgte kurz auf eine Woche mit starkem Zufluss. Dies zeigt, wie schnell sich das Anleger-Sentiment in einem unruhigen Markt wandeln kann.
Der große Abfluss bei Bitcoin-ETFs ist vor allem auf die zunehmende Angst im Markt zurückzuführen. Anleger sorgen sich um eine mögliche Regierungsschließung in den USA und in der vergangenen Woche stand der Handelskonflikt zwischen den USA und Europa im Mittelpunkt. Aufgrund dieser Unsicherheit entscheiden sich viele Investoren, das Risiko zu reduzieren.
Das negative Sentiment ist deutlich im Crypto Fear & Greed Index sichtbar, der seit mehreren Tagen in der Zone „Extreme Fear“ steht.
Auch der Bitcoin-Kurs steht unter Druck. Bitcoin fiel in einer Woche um mehr als 8 Prozent auf unter 87.000 Dollar, dem niedrigsten Stand in diesem Jahr.
In der Vergangenheit fielen Bitcoin-Kursspitzen und -tiefs oft mit Ausschlägen in ETF-Ergebnissen zusammen. Das bietet einen kleinen Hoffnungsschimmer.
Nicht nur Bitcoin ist unter Druck. Ethereum-ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche einen Abfluss von mehr als 600 Millionen Dollar. Besonders das Fonds von BlackRock trug maßgeblich zu dieser Flucht bei.
Auch XRP-ETFs verzeichneten ihren ersten wöchentlichen Abfluss seit der Einführung von etwa 40 Millionen Dollar. Damit wird deutlich, dass die negative Stimmung sich auf mehrere Kryptofonds ausbreitet.
Eine bemerkenswerte Ausnahme ist Solana. Solana-ETFs zogen sogar etwas neues Kapital an. Dies deutet darauf hin, dass einige Anleger Solana als stärkere Alternative im aktuellen Marktumfeld sehen.
Die US-Inflationsdaten haben einen Ausverkauf am Kryptomarkt ausgelöst. Sollte Bitcoin noch etwas weiter fallen, könnten sich die Verluste verschärfen.
Die US-Inflation ist höher ausgefallen. Die Sorge vor einer Zinserhöhung wächst, und Bitcoin fällt unter eine wichtige Kursmarke.
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