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Der Kryptoanalyst Michaël van de Poppe hält in diesem Zyklus einen Kursanstieg von Bitcoin (BTC) auf 1 Million Dollar für möglich. Sein wichtigstes Argument ist ein Vergleich mit der Dotcomblase Ende der 1990er-Jahre.

Nach Einschätzung von Van de Poppe könnte sich der Kursanstieg von Bitcoin zunächst noch drastisch beschleunigen, bevor erneut eine schwere Korrektur folgt.

Bitcoin nach dem Muster der Dotcomblase

Während des Dotcombooms verzeichneten Technologieaktien über Jahre enorme Kursanstiege. Die Bewertungen lösten sich schließlich völlig von den Fundamentaldaten. Im Jahr 2000 folgte ein massiver Crash.

Die zugrunde liegende Infrastruktur wuchs dennoch weiter. Van de Poppe hält bei Bitcoin einen ähnlichen Verlauf für möglich: zunächst ein parabolischer Kursanstieg, danach eine heftige Korrektur.

Ein Chart, der mehrere historische Bitcoin-Tiefstände entlang derselben Trendlinie abbildet, deutet für 2030 sogar auf ein vergleichsweise konservatives Kursniveau von rund 197.000 Dollar hin. Zwischenzeitlich könnte der Kurs nach seiner Einschätzung deutlich darüber hinausschießen und 1 Million Dollar erreichen.

Das klingt extrem, gerade angesichts des aktuellen Kurses. Bitcoin notiert bei rund 82.000 Dollar und damit etwa 35 Prozent unter dem Rekordhoch von 126.000 Dollar aus dem Oktober 2025. Um 1 Million Dollar zu erreichen, müsste sich der Kurs also noch mehr als verzwölffachen.

Weitere Experten halten siebenstellige Kurse für möglich

Van de Poppe steht mit seiner Einschätzung allerdings nicht allein. Matt Hougan, Investmentchef von Bitwise, hält einen Bitcoin-Kurs von 1 Million Dollar für möglich, wenn die Kryptowährung einen größeren Anteil am weltweiten Markt für Wertspeicher gewinnt.

Auch Galaxy-Digital-Chef Mike Novogratz sieht ein ähnliches Szenario, sofern jüngere Anleger und institutionelle Investoren Kapital aus Gold in Bitcoin umschichten.

Brian Armstrong von Coinbase und Arthur Hayes haben ebenfalls bereits einen siebenstelligen Bitcoin-Kurs noch in diesem Jahrzehnt als möglich bezeichnet.

Das Risiko einer schweren Korrektur bleibt

Der Vergleich mit der Dotcomblase hat allerdings auch eine Kehrseite. Parabolische Kursanstiege endeten in der Vergangenheit häufig mit schweren Kurseinbrüchen.

Sollte Bitcoin tatsächlich dem Muster der Dotcomblase folgen, wäre 1 Million Dollar nicht nur ein ausgesprochen optimistisches Kursziel. Es könnte auch das Niveau sein, an dem die nächste massive Korrektur beginnt. Sind Anleger auf solche extremen Kursschwankungen vorbereitet?

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