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Bitcoin (BTC) gewinnt seit einiger Zeit wieder Marktanteile. Altcoins schneiden seit Wochen schlechter ab als die größte Kryptowährung – im vergangenen Monat sah das noch ganz anders aus. Selbst bisherige Spitzenreiter wie Hyperliquid (HYPE) und Zcash (ZEC) stehen seit Wochen unter Druck. Wie es am Altcoin-Markt weitergeht, hängt maßgeblich von Bitcoin ab.
Die Bitcoin-Dominanz, also der Anteil von Bitcoin an der gesamten Marktkapitalisierung des Kryptomarktes, ist in diesem Monat kontinuierlich gestiegen. Der Marktanteil hat um 2,70 Prozent zugelegt. Das ist der größte monatliche Zuwachs seit April.
Die Bitcoin-Dominanz ist wohl die bekannteste Kennzahl, um die Entwicklung der größten Kryptowährung mit der des Altcoin-Marktes zu vergleichen. Da sie auch Stablecoins berücksichtigt, kann sie allerdings ein verzerrtes Bild vermitteln.
Wächst das Angebot an Stablecoins, sinkt die Bitcoin-Dominanz – selbst wenn kein einziger Altcoin besser abschneidet als Bitcoin. Zudem basiert die Kennzahl auf der Marktkapitalisierung. Diese steigt auch dann, wenn lediglich mehr Coins in Umlauf kommen.
Laut der Website altvsbtc.com haben sich in den vergangenen vier Wochen 37 Prozent der 100 größten Kryptowährungen besser entwickelt als Bitcoin. Ende September waren es noch mehr als 80 Prozent.

Bitcoin notiert derzeit 1,72 Prozent höher als vor einem Monat. Fast alle bekannten Altcoins liegen dagegen im Minus.
Ethereum (ETH) hat 8,22 Prozent an Wert verloren, Ripple (XRP) 7,30 Prozent und Solana (SOL) 5,95 Prozent.
Selbst die Coins mit den höchsten Kursgewinnen in diesem Jahr verzeichnen deutliche Verluste. Hyperliquid (HYPE) ist um 13,45 Prozent gefallen, Zcash (ZEC) um 25,45 Prozent. NEAR Protocol (NEAR) liegt dagegen weiterhin mit 36,21 Prozent im Plus.
Wie so häufig trifft es kleinere Altcoins besonders hart. Die Marktkapitalisierung aller Coins außerhalb der Top Ten liegt derzeit gut 16 Prozent unter dem Höchststand von Ende September.
Der gleitende 50-Tage-Durchschnitt konnte den Rückgang nicht aufhalten. Gelingt nicht bald eine Rückkehr über diese Linie, droht ein weiterer Rückgang bis zur nächsten Unterstützungszone. Das würde zusätzliche Verluste von mindestens 7 Prozent bedeuten.

Ob es dazu kommt, hängt vor allem von der weiteren Entwicklung bei Bitcoin ab. Die größte Kryptowährung hält sich zwar noch über ihrem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt, bildet aber seit mehreren Wochen immer niedrigere Hochs.
Bei einem Ausbruch von Bitcoin nach oben dürften auch Altcoins wieder deutliche Kursgewinne verzeichnen. Ein Rückgang unter 80.000 Dollar könnte den Druck dagegen weiter verschärfen.

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