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Charles Schwab, eine der größten Finanzinstitutionen der USA, bereitet sich auf einen ernsthaften Schritt in die Welt der Krypto vor. Laut CEO Rick Wurster können Kunden bald direkt Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) über die Plattform von Schwab kaufen und speichern.
„Unsere Kunden möchten ihre Krypto genauso einfach verwalten wie ihre Aktien oder Sparkonten,“ sagte Wurster in einem Interview mit CNBC.
Das Timing von Schwab ist kein Zufall. Der Bitcoin Kurs brach letzte Woche auf einen neuen Rekordstand von über 123.200 Dollar aus. Das sorgt für viel Aufregung, nicht nur unter Kryptoinvestoren, sondern auch bei traditionellen Finanzriesen.
Obwohl Schwab-Kunden bereits indirekt über börsennotierte Fonds eine Exposition gegenüber Krypto haben, fehlte bisher der direkte Handel mit den Tokens selbst. Laut Wurster wird sich das bald ändern. Investoren werden bald ihre digitalen Vermögenswerte innerhalb derselben Plattform wie ihre Aktien, Anleihen und Bargeld kaufen und speichern können.
Auffallend ist, dass Schwab-Kunden bereits mehr als zwanzig Prozent aller amerikanischen Krypto-ETFs besitzen. Dennoch ist der Gesamtbetrag an Kryptoinvestitionen bei der Firma relativ begrenzt: etwa 25 Milliarden Dollar bei einem verwalteten Gesamtvermögen von 10,8 Billionen Dollar.
Laut Wurster markiert dieser Schritt einen „Wendepunkt“ in der Nachfrage nach der Integration von Krypto in traditionelle Portfolios.
„Unsere Kunden möchten ihre Krypto sicher neben ihren anderen Investitionen verwalten können,“ sagte der CEO.
Charles Schwab ist nicht die einzige traditionelle Partei, die sich auf Krypto stürzt. Auch JPMorgan Chase bestätigte während der Quartalszahlen einen erneuerten Fokus auf Stablecoins. CEO Jamie Dimon betonte, dass die Bank „verstehen muss, wie Stablecoins funktionieren und darin gut werden muss.“
Zuvor hatte JPMorgan bereits seinen eigenen digitalen Token, JPMD, auf Ethereum’s Layer-2 Netzwerk Base eingeführt. Dieser Einlagentoken ist an Dollar auf Bankkonten gebunden und ermöglicht schnelle, kostengünstige Transaktionen. Die Bewegung markiert eine bemerkenswerte Kursänderung: Dimon hatte Stablecoins zuvor noch als überflüssig bezeichnet.
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