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Während viele Analysten für 2026 einen Bitcoin-Crash (BTC) vorhersagen, geht das Investmenthaus Bernstein in eine andere Richtung. Einer neuen Prognose zufolge könnte der Bitcoin-Kurs noch in diesem Jahr auf ein Rekordhoch von 150.000 Dollar steigen.
Analyst Gautam Chhugani und sein Team bezeichnen 2026 als das Jahr mit der schwächsten Bärenmarkt für Bitcoin. In einem Memo an Investoren erklären sie, dass die jüngste Verkaufswelle vor allem auf reflexartiges Verhalten der Händler zurückzuführen ist und nicht auf grundsätzliche Marktschwächen.
Laut Bernstein gibt es vielmehr viele strukturelle und politische Faktoren, die Bitcoin zugutekommen. Große Banken und institutionelle Akteure setzen weiterhin auf BTC. Auch die US-Politik unter Präsident Donald Trump ist wesentlich freundlicher gegenüber digitalen Vermögenswerten als unter der vorherigen Regierung.
Im Gegensatz zu früheren Marktcrashs fehlen diesmal große Skandale oder Insolvenzen. Es gibt keine Vorfälle wie den Zusammenbruch von FTX oder Celsius. Bernstein betont, dass strukturelle Bedrohungen wie Quantencomputing vorerst nicht relevant sind und zudem nicht ausschließlich Bitcoin betreffen.
Auch politisch hat sich das Klima laut den Analysten verbessert. Die jüngste Kryptogesetzgebung in den USA erhielt Unterstützung unter anderem von Ripple-CEO Brad Garlinghouse. Gleichzeitig äußerten Coinbase-CEO Brian Armstrong und Cardano-Gründer Charles Hoskinson Bedenken bezüglich der Details.
Dennoch gibt es Skeptiker. Blockchain-Analyst Ali Martinez prognostiziert, dass Bitcoin bis Oktober auf 38.000 Dollar fällt. Er stützt sich auf frühere Kurszyklen und geht davon aus, dass BTC seinen Höchststand bereits im Oktober bei rund 126.000 Dollar erreicht hat.
Auch Michael Burry, bekannt aus ‚The Big Short‘, deutete in einem kurzen Beitrag auf X an, dass er einen Rückgang auf 40.000 Dollar erwartet. Er sieht Parallelen zu Kursmustern aus den Jahren 2021 und 2022.
Demgegenüber glaubt Analyst Tom Lee von Fundstrat, dass die aktuelle Korrektur nur vorübergehend ist. Er betont, dass die Situation 2026 grundsätzlich anders ist als in früheren Zyklen.
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