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Laut einem neuen Bericht von CoinGecko sind 52,7% aller seit 2021 gestarteten Kryptoprojekte mittlerweile als tot erklärt worden. Insgesamt handelt es sich um über 3,7 Millionen tote Projekte, wie Daten von GeckoTerminal, der Datenplattform von CoinGecko, veröffentlicht am 30. April zeigen.
Bemerkenswert ist die Beschleunigung, mit der Kryptoprojekte scheitern. Allein im ersten Quartal 2025 wurden 1.821.549 Projekte beendet — ein Anstieg von 31,8% im Vergleich zu ganz 2024, in dem 1.382.010 Projekte das Ziel nicht erreichten.
Damit ist 2025 bereits für fast die Hälfte (49,7%) aller gescheiterten Kryptos jemals verantwortlich.

Laut CoinGecko sind die Hauptgründe für die hohe Zahl an gescheiterten Kryptoprojekten die anhaltende Marktturbulenzen und der explosive Anstieg neuer Memecoins.
Die Wiederwahl von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten hat zu zunehmender Unsicherheit auf den Finanzmärkten geführt. Privatanleger — die im Kryptomarkt eine viel größere Rolle spielen als in traditionellen Sektoren — ziehen sich immer häufiger aus Angst vor einer Rezession oder steigender Inflation zurück. Selbst Bitcoin (BTC), das lange als digitales Gold galt, wird mittlerweile häufiger als sicherer Hafen in Frage gestellt. Der jüngste Preisanstieg von physischem Gold unterstreicht dieses sich ändernde Sentiment.
Zudem machen Plattformen wie pump.fun es kinderleicht, mit ein paar Klicks einen neuen Token zu erstellen und zu starten. Diese niedrige Schwelle führt zu einem Strom von opportunistischen oder hastig aufgesetzten Projekten, die selten darauf ausgelegt sind, zu überleben. Das zeigt auch eine interne Untersuchung von Binance, nach der inzwischen 97% aller Memecoins als tot erklärt wurden.
Die Zahlen illustrieren auch das beispiellose Wachstum der Branche. Im Jahr 2021 wurden noch 428.383 Kryptoprojekte auf GeckoTerminal registriert. Bis 2025 ist diese Zahl auf fast 7 Millionen gestiegen — eine Zunahme um mehr als das Sechzehnfache in nur vier Jahren.
Die Zahlen unterstreichen das aktuelle Problem der Übersättigung und des Mangels an Nachhaltigkeit innerhalb des Kryptosektors und stellen eine ernsthafte Warnung für Investoren dar: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein beliebiges neues Projekt überlebt, scheint mittlerweile geringer denn je zu sein.
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