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Eine bemerkenswerte Prognose eines Analysten der britischen Bank Standard Chartered sorgt in der Kryptoszene für Aufregung. Geoffrey Kendrick zufolge könnte der XRP-Kurs bis 2028 auf 12,50 Dollar steigen. Die Einschätzung stammt nicht von einem gewöhnlichen Influencer, sondern von einem führenden Ökonomen einer renommierten Finanzinstitution.
Laut Kendrick ist die kürzliche Einführung von XRP-ETFs ein entscheidender Faktor hinter seiner optimistischen Prognose. Er erwartet, dass diese Investmentfonds im ersten Jahr zwischen vier und acht Milliarden Dollar an Kapital anziehen.
Ein solcher Milliardenstrom würde nicht nur die Liquidität erhöhen, sondern XRP auch für institutionelle Investoren wesentlich zugänglicher machen. Kendrick bezeichnet dies als Wendepunkt: Der regulierte Zugang über ETFs steigert sowohl das Vertrauen als auch die Nachfrage langfristig.
Kendrick behauptet, dass XRP während der nächsten Hausse möglicherweise die Marktkapitalisierung von Ethereum (ETH) erreichen oder sogar übertreffen könnte. Er verweist auf drei Faktoren, die dieses Szenario ermöglichen: breitere Akzeptanz, besseren Zugang für Investoren über regulierte Produkte und die Funktion von XRP im internationalen Zahlungsverkehr.
Doch nicht alle teilen diese Ansicht. Ein Nutzer der Plattform X warnt, dass Zuflüsse in ETFs nicht automatisch zu Preissteigerungen führen. „Kapitalzuflüsse in ETFs wirken anders als direkte Käufe“, erklärt er. „Absicherungen, Arbitrage und Sekundärmärkte können den Effekt auf den Spotpreis erheblich dämpfen.“
Die XRP-Community ist in Bezug auf die Kurserwartung von 12,50 Dollar gespalten. Befürworter halten das Szenario für machbar, besonders da institutionelles Kapital über ETFs den Markt erreicht. Kritiker hingegen argumentieren, dass eine solche Bewertung nur bei großflächiger Akzeptanz und grundlegenden Veränderungen in der Nutzung von XRP realistisch sei.
Dennoch ist die Botschaft klar: Ein Analyst einer großen Bank hält einen solchen Kursanstieg für möglich. Ob XRP dieses Versprechen einlöst, hängt von einem komplexen Zusammenspiel aus Regulierung, Marktdynamik und technologischer Entwicklung ab.
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