Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP
gratis sichern
Die Verkaufswelle im Halbleitersektor weitet sich aus. In Südkorea brach SK Hynix am Dienstag um mehr als 13 Prozent ein, Samsung Electronics verlor gut 12 Prozent. Damit setzten asiatische Chipwerte die schwache Sitzung an der Wall Street fort, wo Halbleiteraktien am Montag erneut unter Druck geraten waren.
Der Rückgang ist deutlich. Schwerer wiegt, dass er genau jenen Marktbereich trifft, der in den vergangenen Jahren das Zentrum der KI-Hausse bildete.

SK Hynix und Samsung zählen zu den wichtigsten Anbietern von High-Bandwidth Memory, also Speicherchips für KI-Server. Damit reagieren die Unternehmen inzwischen besonders empfindlich auf die Investitionserwartungen der großen US-Hyperscaler.
Solange Microsoft, Amazon, Meta, Alphabet und andere große Technologiekonzerne weiter in Rechenzentren und KI-Infrastruktur investieren, profitieren SK Hynix und Samsung unmittelbar. Doch sobald Anleger an der Tragfähigkeit dieser Investitionswelle zweifeln, gerät die gesamte Lieferkette unter Druck.
Genau das zeigt sich nun. Am Markt wird zunehmend hinterfragt, ob die KI-Investitionen in Höhe von Hunderten Milliarden Dollar am Ende ausreichende Renditen abwerfen. Nach der enttäuschten Reaktion auf Alphabet und dem anhaltenden Druck auf Chipwerte hat die Unsicherheit spürbar zugenommen.
Die Schwäche blieb nicht auf Südkorea beschränkt. Auch andere KI-nahe Aktien gerieten stark unter Druck. Samsung SDI verlor mehr als 10 Prozent, LG Innotek fiel um fast 18 Prozent, Seoul Semiconductor gab rund 7 Prozent nach und LG Chem verlor mehr als 6 Prozent.
Auch in Japan standen Chipwerte massiv unter Druck. Tokyo Electron verlor fast 11 Prozent, Advantest fiel um mehr als 10 Prozent, und die SoftBank Group, die wegen ihrer Beteiligung an Arm als KI-Proxy gilt, büßte 6,3 Prozent ein.

Kioxia, der japanische Hersteller von Speicherchips, brach sogar um mehr als 18 Prozent ein. Auch TSMC in Taiwan gab nach, während chinesische Technologie- und Chipindizes ebenfalls ins Minus rutschten. Damit handelt es sich nicht um eine lokale Korrektur, sondern um eine breite Verkaufswelle entlang der asiatischen KI-Lieferkette.
Der Rückgang folgte auf eine weitere schwache Sitzung bei US-Halbleiterwerten. Der VanEck Semiconductor ETF verlor am Montag mehr als 2 Prozent, nachdem der Sektor bereits am Freitag unter Druck gestanden hatte. AMD fiel um 5 Prozent, Teradyne verlor 4 Prozent und Micron Technology gab rund 2 Prozent nach.

Das zeigt, wie eng asiatische Technologieaktien inzwischen mit der amerikanischen KI-Wette verbunden sind. Der KI-Zyklus ist ein globales Phänomen.
US-Hyperscaler investieren. Nvidia liefert die Beschleuniger. TSMC produziert die Chips. SK Hynix, Samsung und Micron liefern Speicher. Japanische Unternehmen steuern Maschinen, Komponenten und Testausrüstung bei. Sobald Anleger an einem Glied dieser Kette zweifeln, wird die gesamte Lieferkette in Mitleidenschaft gezogen.
Server mit Nvidias KI-Chips werden wegen gestiegener Speicherpreise um gut 15 Prozent teurer. Microsoft, Google und Oracle müssen sich an den Mehrkosten beteiligen.
Samsung will im Zuge des KI-Booms bis zu 80 Milliarden Dollar an seine Aktionäre zurückgeben, doch Anleger hatten mit einer noch höheren Summe gerechnet.
Kanada erhebt Gegenzölle auf US-Produkte, nachdem die Handelsvereinbarung mit den USA geplatzt ist. Damit droht der Handelskonflikt weiter zu eskalieren.
Google Gemini geht davon aus, dass XRP bis zum 1. September weiter zulegen könnte, warnt aber auch vor einer möglichen Korrektur auf 1,20 Dollar.
Der Kryptomarkt hat in dieser Woche kräftig zugelegt, nun legen die Kurse eine Verschnaufpause ein. Der morgige Tag wird entscheidend.
Die aktualisierte XRP Rich List zeigt, wie die Coins verteilt sind und wie viel XRP die größten Konten derzeit halten.