Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Amazon überholt Walmart erstmals beim Jahresumsatz. Der Onlinegigant erreichte 2025 etwa 717 Milliarden Dollar, knapp mehr als Walmart, das in den letzten zwölf Monaten über 713 Milliarden Dollar meldete.
Damit verschiebt sich das Machtverhältnis zwischen den beiden Handelsriesen, auch wenn der Unterschied gering ist und die Geschichte um mehr als nur Online-Shopping geht.
Bemerkenswert ist, woher Amazon dieses zusätzliche Wachstum bezieht. Der Einzelhandel bleibt der größte Umsatztreiber, doch Amazon erzielt immer mehr Einnahmen aus Aktivitäten, die eher einem Technologieunternehmen ähneln als einer klassischen Handelskette. Dazu gehören Cloud-Computing über Amazon Web Services (AWS) und Werbeeinnahmen.
Dieser Unterschied ist in der Vergleichbarkeit mit Walmart wichtig. Walmart ist nach wie vor der größte physische Einzelhändler weltweit und bleibt dominant im Supermarktsegment. Amazon entwickelt sich derweil weiter als „Dienstleistungsunternehmen“, das auch Läden betreibt. Daher wirkt diese Spitzenposition symbolisch, aber nicht unbedingt wie ein K.-o.-Sieg im Handelskampf.
Auch Walmart zeigt starke Zahlen. Im letzten Quartal wuchs der E-Commerce in den USA laut jüngsten Berichten kräftig weiter und der Online-Anteil in den USA erreichte ein Rekordniveau. Auch die Werbesparte und der Marktplatz tragen dazu bei, genau dort, wo Walmart versucht, eine „Amazon-ähnliche“ Maschine aufzubauen.
Dennoch ist es schwierig, mit Amazons Tempo mitzuhalten, solange ein Großteil von Walmarts Umsatz aus physischen Geschäften stammt. Zudem ist Walmart besonders anfällig für das Konsumentenverhalten in den Einkaufsstraßen und für Margendruck im Lebensmittelbereich, wo der Wettbewerb am härtesten ist.
Der Zeitpunkt, zu dem Amazon Walmart überholt, fällt in eine Phase, in der KI-Investitionen den Technologiesektor dominieren. Amazon plant, 2026 extrem viel Geld in Investitionen zu stecken, vor allem in AI-Infrastruktur von AWS. Solche Pläne verdeutlichen, warum die Cloud ein so großer Teil der Geschichte ist.
Für Investoren ist das interessant, da AI-Rechenzentren zunehmend als „kritische Infrastruktur“ gelten. Nicht nur für Technologieunternehmen, sondern auch für den breiteren Markt. Wenn Kapital weiterhin in Richtung KI und Cloud fließt, könnte das auch die Risikobereitschaft in anderen Marktbereichen beeinflussen, einschließlich Krypto.
DeepMind warnt, dass sich KI nicht schneller entwickeln dürfe als die Sicherheitsvorkehrungen, und sieht eine realistische Chance auf AGI.
OpenAI will vor dem Börsengang in einer Finanzierungsrunde weiteres Kapital einsammeln, die das Unternehmen mit 1,2 Billionen Dollar bewerten würde.
Einer der größten Börsenoptimisten der Wall Street senkt sein Kursziel für den S&P 500 und warnt vor einem möglichen Rückschlag.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.