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Am 7. August trat ein seltenes Phänomen in der Welt von Bitcoin (BTC) auf. Eine Reihe alter Wallets, jede gefüllt mit genau 100 BTC, wurde nach zehn Jahren wieder aktiv. Laut Daten von BTCparser fand die Übertragung im Block 908992 statt. Der Besitzer bewegte insgesamt 3.000 BTC in 30 separaten Transaktionen.
Anstatt die Münzen zu verkaufen, wurden sie zu sogenannten P2WPKH-Adressen verschoben. Diese bieten niedrigere Transaktionskosten und bessere Privatsphäre. Als die Bitcoins im Jahr 2015 gekauft wurden, lag der Bitcoin Kurs bei etwa 336 Dollar. Der Gesamtwert betrug damals ungefähr 1 Million Dollar. Mit dem aktuellen Kurs von 116.800 Dollar repräsentieren die Münzen jetzt mehr als 350,4 Millionen Dollar. Das entspricht einer Rendite von 3.466 Prozent.
Das erneute Aktivieren solcher alten Wallets ist heutzutage außergewöhnlich. Aus der sogenannten HODL-Wave-Grafik geht hervor, dass 16,8 Prozent aller Bitcoins seit zehn Jahren oder länger nicht bewegt wurden. Das entspricht 3,34 Millionen BTC. Experten vermuten, dass ein großer Teil davon für immer verloren ist. Dies erhöht die Knappheit von Bitcoin, was laut Analysten ein wichtiger Faktor für zukünftige Preissteigerungen sein könnte.
Ein bekanntes Beispiel ist James Howells, der 2013 versehentlich eine Festplatte mit 8.000 BTC weggeworfen hat. Zwölf Jahre lang suchte er nach dem Gerät auf einer Mülldeponie, jedoch ohne Erfolg. Bei dem aktuellen Kurs ist dieser Verlust etwa 9,33 Millionen Dollar wert.
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